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Rubrik: Fußball Region Nordost

Brandenburg Süd - BFC

Was ist eigentlich aus den DDR-Traditionsvereinen der Oberliga geworden?
An dieser Stelle gehen wir einmal der Sache nach und gehen die einzelnen Vereine durch.
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Energie Cottbus - damals in der DDR-Oberliga in der Tat keine große Nummer - hält das Fähnchen hoch und spielt zur Zeit in der 1. Bundesliga.
Hansa Rostock - zu DDR-Zeiten zwar kein Top-Club, aber immerhin eine feste Größe - spielt zur Zeit in der 2. Bundesliga.

Der damalige Serienmeister - der BFC Dynamo - ist momentan in der 5. Liga zu Hause. Der BFC spielt in der Oberliga Nordost Nord um den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Zwischen 500 und 1.000 Fans begleiten den Club auswärts und zu Hause und hoffen auf baldige bessere Zeiten.

Der Erzfeind 1. FC Union Berlin spielt momentan in der 3. Bundesliga eine gute Rolle. Mit dem Club aus Berlin-Köpenick geht es wieder aufwärts. Das Stadion Alte Försterei erhält neue Stufen und ein neues Dach. In der 3. Liga spielt Union um den Aufstieg mit. 5.000 bis 10.000 Fans weiß der Club stets zu Hause hinter sich.

Dynamo Dresden hat wohl momentan in der Region Nordost (Hertha BSC mal ausgenommen) die größte Anhängerschar. Dresden spielt momentan in der 3. Bundesliga. Das Stadion von Dynamo Dresden wird momentan komplett neu gebaut.

Der erfolgreichste Fußballverein der DDR - der FC Carl Zeiss Jena - spielt ebenfalls in der 3. Bundesliga. Genauso wie der FC Erzgbirge Aue.
Um Spiele des einst sehr erfolgreichen FC Magdeburg zu sehen, muss man momentan mit der Regionalliga Nord vorlieb nehmen.

Auch der FC Sachsen Leipzig - einst Chemie Leipzig - spielt in dieser 4. Liga und hofft auf eine bessere Zukunft. Teile der Sachsen-Fans gründeten in der Kreisliga wieder die BSG Chemie Leipzig und fangen ganz neu von ganz unten an.

Vorbild war der FC Lokomotive Leipzig, der ebenfalls vor wenigen Jahren neu gegründet wurde und in der untersten Kreisklasse startete. In der Nachwende-Zeit hieß der Club VfB Leipzig und spielte 1993/94 sogar eine Saison in der 1. Bundesliga. Später kamen der sportliche Absturz und das finanzielle Aus. Lok Leipzig startete neu durch. Der Verein fusionierte mit höherklassigen Clubs und stieg auch soprtlich einige Male auf. Zur Zeit spielt Lok Leipzig in der Oberliga Nordost Süd eine sehr gute Rolle und kämpft um den Aufstieg in die Regionalliga.

Der Chemnitzer FC - zu DDR-Zeiten FC Karl-Marx-Stadt - spielt dort, wo Lok gerne hinmöchte, in der Regionalliga Nord. Auch Rot Weiss Erfurt und der Hallescher FC spielen in der 4. Liga.
Noch tiefer abgerutscht sind Stahl Brandenburg und Viktoria Frankfurt. Viktoria - zu DDR-Zeiten Vorwärts Frankfurt - spielt in der Brandenburgliga. Stahl Brandenburg spielt sogar noch eine Klasse tiefer. Während jedoch in der Stadt Brandenburg noch das Stahlfeuer lodert, ist es bei Viktoria Frankfurt bereits still.

Der FSV Zwickau spielte zwischenzeitlich auch in tiefsten Gefilden, ist jedoch momentan wieder in der Oberliga Nordost Süd zu Hause und orientiert sich nach oben.

In der Auflistung fehlt noch ein Verein. Stahl Riesa. Dieser Traditionsverein spielt in der Bezirksklasse Dresden Staffel 4. Doch dort ist Stahl Riesa ganz oben und wird wohl aufsteigen... Immerhin kommen bei Stahl Riesa bis zu 800 Zuschauer. Tradition verpflichtet. Tradition verbindet...

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